Dienstag, 2. Dezember 2014
Absprachen und Gruppenarbeiten
Mittwoch, 19. November 2014
Dummheit schwimmt oben...
Sonntag, 2. November 2014
Wenn alles einfach nervt...
Freitag, 24. Oktober 2014
Home, sweet home!
Samstag, 4. Oktober 2014
Aufregung und Aufregung
Aber es gibt ja nicht nur die Aufregung, bei der ich dann für meinen Teil durch die Wohnung springe, wie ein Rumpelstilzchen mecker und fluche und damit meine Mitmenschen belustige (oder die Kiefer aufeinander presse und mir die Fingernägel in die Handflächen bohre, weil es in dem Moment äußerst unangebracht wäre, wie ein Schlange aus der Haut zu fahren und laut zu zischen), sondern es gibt ja auch die positive Aufregung. Die, bei der man Herzklopfen hat und feuchte Hände bekommt, bei der man unsicher lächelt, nervös am Armband dreht und an den Fingernägeln kaut (oder an der Haut außen rum, weil die Nägel durch den Lack einfach zu hart sind, um daran zu kauen).
Wie mir das Stück gefallen hat? Mh... schwer! Es hat den Nerv der Zeit getroffen, soviel steht fest. Aber es ist kein Stück, dass ich, wie Gut gegen Nordwind oder der Zauberlehrling auf dem Theaterkahn oder Romeo und Julia im Staatsschauspiel Dresden mit einem leuchten in den Augen weiter empfehlen würde. Ich bin schlicht weg kein Fan davon, wenn auf der Bühne zu viel gezeigt wird oder es zu sehr überspitzt wird. Ich muss keine ekstatisch tanzende Schauspielerin sehen, deren Bewegungen alles andere als natürlich sind. Und ich muss auch keinen Schauspieler auf der Bühne haben, der sich selbst befriedigt - auch wenn es nur gespielt ist. Vielleicht bin ich da sehr altmodisch, aber mir gefällt sowas einfach nicht. Ebenso wenig, wenn die Schauspieler nackt auf der Bühne stehen, oder ihr hautfarbenes Kostüm so durchnässt ist, dass sie auch gleich nackt hätten sein können. Leider ist das in der heutigen Zeit viel zu oft der Fall und desto mehr muss ich den Kopf schütteln, wenn sowas in der Presse als große Kunst hoch gelobt wird. Mit Nacktheit und permanenter Anspielung auf Sexualität wird die deutsche Theaterlandschaft auch nicht gerettet. Aber gut... genug der Theaterkritik.
Erstens - ich hasse es, wenn ich einfach so ohne Vorwarnung aus einer Aufgabe gerissen werde, die zudem nicht wenig Konzentration benötigt, indem ich von der Seite ja fast angebrüllt werde. Zweitens - in MEINEM Ordner, herrscht MEINE Ordnung! Und da ich damit arbeiten muss, möchte ich auch, dass meine Ordnung da bestehen bleibt und nicht einfach nach x-belieben abgeändert wird. Und drittens - die Sache, mit der ich mich SOFORT beschäftigen sollte, stand an dem Tag eh noch auf meiner To-Do-Liste. Und wie jeden Tag hätte der Chef darüber auch die nötigen Informationen erhalten. Also alles zu seiner Zeit und bitte mit System. MIT SYSTEM! Und nicht einfach schnellschnell, weil sie der Meinung ist, dass es jetzt gerade passieren muss. Diese Gedanken sind natürlich sehr... nett jetzt formuliert, da schon wieder ein paar Tage hinter mir liegen. Aber glaubt mir, das was in diesem Moment durch meinen Kopf geschwirrt ist, war nicht gerade freundlich. Abends am Telefon habe ich mich dann ordentlich ausgelassen, worauf mein Schatz nur meinte: "Du musst langsam sprechen. Ich versteh sonst nicht, worüber du dich aufregst!" Ich hab's versucht, aber habt ihr schon mal versucht, langsam zu sprechen, wenn ihr auf 180 seid und am liebsten wild stampfen würdet, sodass bei dem unter euch, der Leuchter wackelt, weil euch dieser Sch***drecksmistf***k*** einfach so so so sehr aufregt, dass ihr einen hochroten Kopf bekommt und euch nach der 10 bis 20minütigen Schimpforgie erstmal hinsetzen müsst, weil ihr völlig aus der Puste seid? Na dann! Willkommen in meiner Welt! Auf die nächste Schimpfattacke!
Samstag, 13. September 2014
Endliche W O C H E N E N D E!!!!
Und nun bin ich sehr gespannt, was mich ab Montag erwartet. Das DT ist nun nochmal eine ganz andere Hausnummer - ein großes Theater mit ... ich weiß nicht, wievielen Mitarbeitern. Ich bin wirklich schon sehr neugierig und kann absolut nicht abschätzen, wie es dort sein wird. Aber - keine Angst - ich werde berichten!
So... nun setze ich mal eine Waschmaschine an und setze mich dann an meine Hausarbeit (oder... hat sich jemand gefunden? Ich möchte keinem etwas wegnehmen, dass er mir unbedingt abnehmen möchte! Nein? ... Verdammt!)
Bis ganz bald aus meinem kalten Zimmer (warum heizt diese blöde Heizung heute nicht?)
Sonntag, 7. September 2014
Wie schnell doch eine Woche vergeht...
Das Praktikum macht auch noch nach einer Woche wahnsinnig viel Spaß und ich hab in dieser Woche wirklich irre viel gelernt. Nicht nur fachlich, sondern auch über mich selber. Ich hab zum Beispiel mehrfach die Zeit vergessen und dann festgestellt, dass ich schön längst Feierabend gehabt hätte, aber ich war so in die Arbeit vertieft, dass ich einfach gearbeitet habe. Und dass ich pure Rechnerarbeit nicht mag - klar heutzutage läuft alles über die Flimmerkiste, aber das ist auch echt anstrengend. Gerade, wenn es um das Layout des Pressespiegels ging und ich den ganzen Tag nur rumgeklickt habe, war ich abends sogar direkt froh, dass ich kein Internet hatte und ich so mich ins Bett legen konnte und mein Buch gelesen hab (in dem ich an manchen Stellen ein bisschen mit den vielen Namen und Abkürzungen kämpfe und noch nicht so richtig herausgefunden habe, worauf Kathy Reichs in ihrem vierten Buch eigentlich hinaus will. Hälfte ist geschafft, es bleibt spannend!).
Ja... die Sache mit dem Internet. Ich musste eine Woche darauf verzichten, wodurch man sich schon ganz schön von der Welt abgeschnitten fühlt, aber die Zeit, die man sonst vorm Rechner hängt, mal dazu nutzt, zu lesen. Gestern habe ich dann aber - durch Zufall beim Putzen - die W-LAN-Box entdeckt, samt Passwort und kann so nun auch wieder bloggen. (Den letzten Blog habe ich veröffentlicht, in dem ich mein Handy als Hotspot benutzt habe und somit mein gesamtes Datenvolumen für September verbraucht habe. Jetzt hab ich nur noch Schnecken-Internet auf meinem Handy, was das Wegsuchen in der Stadt manchmal echt schwer macht!) Jedenfalls ist es schön, wieder mit der Außenwelt zu kommunizieren, auch wenn ich in der nächsten Zeit nicht auf mein Buch zugunsten von irgendwelchen amerikanischen Sitcoms verzichten werde! So hab ich mir das zumindest vorgenommen - hat dieses Wochenende schon mal schlecht funktioniert! Gestern saß ich nach dem Putzen dann doch wieder vorm Rechner und heute... naguuut heute war ich ein bisschen in der realen Welt unterwegs.
Nach dem Frühstück mit meiner netten Kollegin, hab ich noch einen laaaaangen Spaziergang durch Göttingen gemacht und ein paar Eindrücke eingefangen.
Dienstag, 2. September 2014
Ein Praktikum... mal wieder.
In Würzburg angekommen - Koffer, Tasche und Rucksack aus dem Zug rauswuchten, feststellen, dass es weder einen Aufzug noch Kofferbänder gibt (ich hasse die Deutsche Bahn!), also alles die Treppe runter, beim passenden Gleis wieder rauf und alles rein in den ICE. Platz gesucht und weiter gehts. Im ICE habe ich dann angefangen die Pflichtlektüre fürs nächste Semester zu lesen (ja, man erkläre mich für verrückt) und hätte dabei fast verpasst, mich aufs aussteigen vorzubreiten.
Nach dem ich auch die Odysee des Schlüsselholens hinter mir hatte - nein das möchte ich jetzt wirklich nicht nochmal in mein Gedächtnis rufen - stand ich also vor dem Haus in dem sich mein Zimmer befinden sollte. Gut. Koffer rein in den Hausflur und mit Tasche und Rucksack auf nach oben. Noch eine Treppe und noch eine und noch eine... nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl ich besteige das Empire State Building und ließ meine Tasche "zurück". Und tatsächlich: mein Zimmer war GANZ OBEN! Und natürlich musste alles noch da hoch. Dementsprechend fix und fertig und durchgeschwitzt war ich, als ich alles in meinem bescheidenen Zimmerchen hatte. (Ja, bescheiden und Preisträger für Gemütlichkeit wird es auch nicht, aber es hat ein Bett einen Tisch und... einen Schrank. Immerhin) Also kurz frisch machen und dann ab zur Praktikumsstelle!
Inzwischen hab ich auch ein bisschen was von Göttingen gesehen und es ist auch eine echt schnuckelige Stadt - die vielen Gässchen und schiefen Häuser. Herrlich. Ich hab mich natürlich auch schon ordentlich verlaufen, aber dank meines Telefons wieder gut nach Hause gefunden. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten fünfeinhalb Wochen noch so alles auf mich zu kommt, aber in diesem hübschen Städtchen lässt es sich aushalten. Am Wochenende werde ich das süße Café ausprobieren (sofern ich es wiederfinde) und mir alles in aller Ruhe ansehen. Ich werde euch auf jeden Fall berichten - hab ja abends jetzt Zeit, so ohne Fernseher :D
Donnerstag, 22. Mai 2014
Nörgel, nörgel, ningel, ningel, MECKER!
"Ja, hier hier ich! Ich will das machen!" Bei Teamsitzungen: "Ja, das ist ok. Nein, ich hab dem nichts hinzuzufügen." Scheinbar alles schick, alles schön. Und dann - bääähm! Bekommste die Ohrfeige. Dann wirst du entweder vor der größeren Gruppe angekackt, dass alles scheiße ist (was 10 Minuten vorher noch super war) oder - was ich noch viel schlimmer finde - über facebook oder per Mail. Dann wird gemeckert und geschimpft und ach... alles mal rausgelassen. Man bekommt Sachen an den Kopf geknallt, die man entweder schon lange geklärt hat oder aber, die mit der jeweiligen Person gar nichts zu tun haben, weil es zum Beispiel beim Projekt gar nicht in den Aufgabenbereich fällt. Und dann sitzt du da, bist natürlich erstmal sprachlos und denkst dir nur so: Bitte was? Wie war das gerade? Wenn das dann vor einer großen Gruppe passiert, kann man zum einen wenigstens etwas antworten oder jemand anderes schlägt sich auf deine Seite. Im Internet bist du auf dich allein gestellt. Da ist der Mut des Meckeres und Nörglers größer. Da holt er etwas weiter aus und macht sich noch mehr Luft. Klar ist ja auch leichter, weil man dem anderen nicht gegenüberstehen muss, ihn nicht ansehen muss, er nichts erwidern kann. Solche Nachrichten, Mails oder Posts gehen meist dann auch (weit) unter die Gürtellinie. Wie ich auf sowas antworte? Meistens gar nicht! Meistens läuft es so ab, dass ich mich erstmal richtig aufrege. (Mein Liebster ist dann immer live dabei und findet das des öfteren auch witzig, wenn ich mit einem halben Tobsuchtanfall durch die Wohnung renne und vor mich hin meckere!) Wenn die Wut auf ihrem Höhepunkt ist verfasse ich eine saftige Antwort, die ich dann aber NIE abschicke, weil dann a) die Wut schon abgeklungen ist und b) ... naja, dann wäre ich ja genauso und das will ich eigentlich nicht. Meistens bin ich dann noch ein zwei Tage auf diejenigen ziemlich schlecht zu sprechen oder aber ich sprech sie selber darauf an und versuche es zu klären, was meistens ganz gut funktioniert, weil solche Meckerer im persönlichern Vier-Augen-Gespräch, wieder so sind wie anfangs - lieb, nett und verständnisvoll. Macht es aber nicht unbedingt besser. Es dauert meistens nicht lange und sie holen zum nächsten Angriff aus, der dich dann wieder genauso trifft, weil man ja doch gehofft hatte, dass es nun anders läuft. Worüber ich mich dabei aber immer am meisten aufrege ist der Fakt, dass sie zwar meckern und alles schlecht finden, was man gerade macht, aber in 99% der Fälle mangelt es dann an produktiven Lösungsvorschlägen oder an Eigeninitiative. Meckern ist ja ok - mach ich ja auch, wie man hier sieht - aber dann sollte man auch mal anpacken und sagen: "Hey, lasst es uns doch so machen!" Dann sind Meckerer auch zu ertragen ;)
Montag, 21. April 2014
Wohin mit dem Körperteil?
So... nachdem ich ein halbes Jahr nichts geschrieben hab, kommt nun ein Post aus der Nacht. Es ist halb zwei, ich bin hundemüde, hab schon zwei Klamottenkataloge durchforstet (und dabei ein zauberhaftes Kleid mit Vögelchen drauf gefunden) und nun liege ich wieder neben meinem selig schlummernden Freund im Bett und tippe auf meinem Handy auf der Mini-Winz-Tastatur (auf der ich immer auf M komme, anstatt auf Löschen und die sowieso eher die Buchstaben einfügt, die ich nicht brauche, wodurch das ganze gleich doppelt so lange dauert...) einen Post.
Und warum? Weil ich nicht weiß, wohin mit meinem Arm!!! Ich bin ein Seitenschläfer Richtung Bettkante (ja, es gibt auch Seitenschläfer Richtung Bettmitte!)
Und für Schläfer wie mich, wurden schon unzählige Varianten an Kissen auf den Markt gebracht, damit wir gut schlafen: Seitenschläferkissen als lange Rolle, Wasserkissen, die man je nach Bedarf befüllen kann, schmale Kissen, ergonomische Kissen für eine gerade Wirbelsäule.... Ich hab und hatte sie alle! Schön und gut, aber mein Arm auf dem ich liege (soeben links) stört! Wenn ich ihn aus dem Bett hängen lasse, schläft die Hand ein, wenn ich die Hand unter den Kopf schiebe bringt mein Superkissen für die gerade Wirbelsäule nix mehr, die Bettdecke umarmen geht auch nicht - ich hab eine Sommerdecke und die ist somit zu dünn... zu wenig zum Umarmen aaaarggghhh! Also denkt man an allerlei Zeug: Mh, ich muss noch die Poetik lesen. Ach, und der Vortrag muss auch nächste Woche fertig sein. Was könnte man Freitag nach dem Brunch unternehmen? Was schreib ich in die Bewerbung für Leipzig? ... Fragen über Fragen, Grübeleien über Grübeleien... und die Zeit vergeht und meine Möglichkeit zu schlafen verringert sich von Minute zu Minute (ich schätzte gegen 8.00 Uhr gibt es Ostermontagsfrühstück, da bleiben mir noch 6h...) Irgendwo draußen feiert jemand eine Party und ich versuche zwischen den begrübelten Fragen rauszubekommen, welche Musik da läuft...
Und mein Liebster liegt neben mir und gibt einen zufriedenen Schnarcher von sich! Na dann... Gute Nacht!