Klasse, da studiert man gerade mal zwei Wochen und es ist schon wieder das "Alles-Bestimmende" im Leben. Nach der Kennenlernwoche habe ich nun auch schon die erste Studienwoche wieder hinter mir und ich habe mich schon sehr lange nicht mehr so auf Freitag gefreut. Ok, mein Studenplan ist jetzt nicht gerade der allervollste - Montag zwei Veranstaltungen, Dienstag vier, Mittwoch eine und Donnerstag und Freitag Blockseminare - aber ich habe trotzdem jeden Abend das Gefühl ich hätte 10 Stunden pausenlos gearbeitet! Nach drei Monaten geistiger Pause strengt Denken jetzt wieder richtig an. Und zuhause dann ganz gechillt auf der Couch sitzen, den Abend bzw. das Wochenende genießen - ach vergiss es! Selbststudium ist die große Philosophie. "Bereiten Sie das mal vor! Lesen Sie das mal nach! Hier haben Sie einen Text - lesen Sie den mal durch, wir diskutieren den nächste Woche! Hier haben Sie Ihr Vortragsthema, arbeiten Sie das, das und das bis in zwei Wochen aus! Und ach ja...hier ist die Literaturliste. Lesen Sie bitte alle 14 Tage ein anderes Buch. Die sind auch nicht so umfangreich - nur 190 Seiten aufwärts!" Äh... ja... Und Schlafen, Essen und soziale Kontakte pflegen - das verleg ich einfach auf in zwei Jahren! Alles klar!
Ok... an sich hab ich damit ja kein Problem, wenn mir ein Buch gefällt, dann les ich das auch mal in zwei Nächten. Und das Vor- und Nachbereiten gehört dazu - es ist ja jetzt schließlich der Master. Aber nun ja, Wolfgang Koeppens "Das Treibhaus" ist halt keine Lektüre, die man vorm Schlafengehen mal eben so runterliest und einen Vortrag über europäische Kulturförderungsprogramme macht man auch nicht so nebenbei. Aber vielleicht sollte ich das einfach alles ein bisschen entspannter sehen... Ich werde mir wahrscheinlich schon genug Stress machen, wenn es zum Ende des Semesters heißt: "Eine Finanzplananalyse und drei Hausarbeiten à 20 Seiten bitte!"
Sonntag, 27. Oktober 2013
Freitag, 11. Oktober 2013
Ein trauriger Tag...
Gleich fährt sie los und nimmt ihn mit. Sie, in der Teddybärjacke und schlechtsitzender Jeans. Die Überführungskennzeichen sind dran und ihr Freund, oder was auch immer, fährt mit seinem Auto und Hänger, auf dem schon ein anderes rotes Auto steht, vorne weg. Jetzt fährt sie. Und sie nimmt meinen geliebten Polo mit! Ok, eigentlich ist es ja gar nicht mein Polo, sondern der von meinem Schatz. (Der steht draußen und schaut traurig hinterher.) Und trotzdem... er hat uns so viel begleitet. Wir sind mit ihm in den Urlaub gefahren, nach Litauen, nach Polen. Es ist uns geklaut worden und drei Tage später wieder aufgetaucht. Wenn ich früh mal wieder zu lange im Bad gebraucht hab, sind wir damit in die Hochschule gerast. Ich bin damit mit 150 km/h (eingetragende Höchstgeschwindigkeit 154km/h) über die Autobahn gebraust, hab BMWs abgehängt, während mein Schatz neben mir seelig geschlummert hat. Es war sein erstes Auto, er hat ihn gepflegt. Einmal im Jahr gab es eine Politur. Er lag selbst drunter und hat die Handbremse repariert, die ich durchgerissen hab. Ich lag auch schon drunter und habe versucht den Auspuff wieder einzuhängen. Ach ja... soviele Erinnerungen. Unser Wackelblümchen hat immer fröhlich seinen Dienst auf dem Amaturenbrett geleistet, wenn wir gefahren sind. Und nun ist er weg. Wird irgendwo in seine Einzelteile zerlegt und verkauft oder verschrottet. Jetzt denkt ihr euch bestimmt "Gott, ist das dämlich, dass sie um dieses Auto trauert!" Ok, denkt das von mir aus. Aber dieser Polo war fast 23 Jahre alt, so wie ich. Er ist auch ein Oktoberkind und hat uns immer zuverlässig überallhin gebracht. (Na gut, bis auf zwei Mal. Das eine Mal ist er nicht angesprungen, weil die Zündspule durchgerostet war, weshalb man mich und meine Oma abschleppen musste. Und beim zweiten Mal ist er 70km vor der deutsch-polnischen Grenze liegen geblieben, weil der Zündfinger einen Haarriss hatte. Da wurden wir auch abgeschlept - diesmal von einem polnischen Abschleppdienst.) Ich denke nur an unseren Nordseeurlaub. Mein Schatz, zwei Freundinnen und ich. Was es bedeutet mit drei Frauen zu reisen, kann man sich, glaub ich, denken. Der Polo war mit vier Personen + Gepäck gnadenlos voll, wenn nicht sogar überladen. Auf der Rückfahrt waren 35°C Hitze, Stau und wir hatten keine Klimaanlage. Und kaum Radioempfang, was uns aber nicht davon abhielt, selbst zu singen und damit die umliegenden Autofahrer zu belustigen. (Vor allem die polnischen LKW-Fahrer)
Leider wird es solche Aktionen mit dem Polo nicht mehr geben. Aber es bleiben die Erinnerungen und vielleicht kommt ja irgendwann ein neuer Polo...
Leider wird es solche Aktionen mit dem Polo nicht mehr geben. Aber es bleiben die Erinnerungen und vielleicht kommt ja irgendwann ein neuer Polo...
Sonntag, 29. September 2013
50 Kisten, 80 Frösche und die Kehrwochenlektion
Es ist geschafft. Alles ist in der Wohnung. Alles ist aufgebaut. Alle 50 Kisten (keine Ahnung warum das aufeinmal 10 mehr als beim Auszug waren! ;)) sind ausgepackt. Jetzt fehlen nur noch ein paar Vorhänge und eine Lampe und dann kann man sagen - fertsch! Ich hatte eigentlich gedacht, dass es alles ein bisschen länger dauert, aber ich bin natürlich auch froh, dass ich jetzt noch zwei Wochen Zeit habe, um die Deko zu optimieren, Bücher zu lesen und Ludwigsburg kennenzulernen. Ja und unsere Hausmitbewohner... die müssen wir natürlich auch kennenlernen. Unsere Nachbarin Frau K. haben wir schon kennengelernt. Eine ganz liebe ältere Dame, die sich sicherlich nicht bei uns beschweren wird, weil sie nämlich schwerhörig ist. Und in jedem guten Mehrfamilienhaus gibt es natürlich auch den Hauswart. Eigentlich wollte ich Drachen schreiben, aber ein Drache ist die gute Frau nun wirklich nicht. Nein, nur auf Sauberkeit und Ordnung ist sie sehr erpicht, also hat sie mir erstmal lang und breit erklärt, wer im Haus die Kehrwochen nicht anständig macht (die Französin und die Italienerin) und wie ich sie gefällixt zu machen habe! Alle 6 Wochen den Dachboden wischen und den Keller kehren. Die Hauseingangstür muss ich putzen, wenn ich Kehrwoche hab - um die Fenster kümmert sie sich. Ach ja und einmal im Jahr muss ich die 12(!) Rundmülltonnen putzen. Was Rundmüll ist? Naja, die Ludwigsburger trennen nicht klassisch den Müll (Schwarz, Bio, Plaste, Papier und Glas), nein sie haben eine Extrawurst! Es gibt Restmüll und Bio -logisch- und rund und flach. Aha! Aber wer denkt, dass die Klopapierrolle, nur weil sie rund ist, jetzt in rund kommt, der irrt! Die kommt in flach. Flach ist nämlich Papiermüll. Aber nicht nur das! Man schmeißt dort auch Plastiktüten, Folien und Styropor rein. Aber bitte nur leer und "löffelrein" - soso... Rund ist Glas, Dosen, Kunststoff (also Shampooflaschen etc.) und Verbundverpackungen. Was das ist musste ich auch erstmal googln und bekam als Antwort: Milchpackungen oder die Vakuumverpackungen von Kaffee sind Verbundverpackungen. Aha... man kann auch eine Wissenschaft draus machen. Aber mein Müllverantwortlicher wird da schon durchsteigen. ;)
Nach der Kehrwochenlektion erzählte mir unsere Frau Hauswart dann auch noch ihre Lebensgeschichte und ließ sich von mir mein Studium erklären. Sie fährt jetzt übrigens eine Woche in den Urlaub... nach Rügen... zum Wandern! Ich würde es auf Rügen zwar eher Spazierengehen nennen, da nach meiner Begriffsdefinition zum Wandern auch ein paar Berge über 100m notwenig sind, aber gut. Sie fährt eben ans Meer zum Wandern.
Im Zuge des Kistenauspackens habe ich übrigens mal meine Froschsammlung (ja, ich sammle Frösche und das bestimmt schon seit 10 Jahren!) inventarisiert. Ich komme auf knapp 80 Exemplare - in Form von Tassen, Müslischalen, Kerzenhaltern, Figuren, Plüschfiguern, Kerzen, Uhren, Magnete, Karten und und und... Nein, das sind noch nicht alle, da ein Teil meiner Sammlung in einer Kiste wohlbehütet auf dem Dachboden meiner Eltern steht. Ich glaube mein Schatz würde mich köpfen, wenn ich die alle in der Wohnung verteile. Außerdem passen meine Frösche leider nicht 100%ig in mein Rot-Weißes-Farbkonzept, da Frösche - meistens jedenfalls - grün sind.
So und nun muss ich mich vom heutigen Kuchenbacken erholen (und morgen dann wahrscheinlich vom Kuchen essen, weil der Kuchen einfach eine mega Schokoladenbombe ist :D) und davon, dass ich wegen der ganzen Schüsseln heute 3x abwaschen musste. Und wer mich kennt der weiß - ich hasse abwaschen!
Nach der Kehrwochenlektion erzählte mir unsere Frau Hauswart dann auch noch ihre Lebensgeschichte und ließ sich von mir mein Studium erklären. Sie fährt jetzt übrigens eine Woche in den Urlaub... nach Rügen... zum Wandern! Ich würde es auf Rügen zwar eher Spazierengehen nennen, da nach meiner Begriffsdefinition zum Wandern auch ein paar Berge über 100m notwenig sind, aber gut. Sie fährt eben ans Meer zum Wandern.
Im Zuge des Kistenauspackens habe ich übrigens mal meine Froschsammlung (ja, ich sammle Frösche und das bestimmt schon seit 10 Jahren!) inventarisiert. Ich komme auf knapp 80 Exemplare - in Form von Tassen, Müslischalen, Kerzenhaltern, Figuren, Plüschfiguern, Kerzen, Uhren, Magnete, Karten und und und... Nein, das sind noch nicht alle, da ein Teil meiner Sammlung in einer Kiste wohlbehütet auf dem Dachboden meiner Eltern steht. Ich glaube mein Schatz würde mich köpfen, wenn ich die alle in der Wohnung verteile. Außerdem passen meine Frösche leider nicht 100%ig in mein Rot-Weißes-Farbkonzept, da Frösche - meistens jedenfalls - grün sind.
So und nun muss ich mich vom heutigen Kuchenbacken erholen (und morgen dann wahrscheinlich vom Kuchen essen, weil der Kuchen einfach eine mega Schokoladenbombe ist :D) und davon, dass ich wegen der ganzen Schüsseln heute 3x abwaschen musste. Und wer mich kennt der weiß - ich hasse abwaschen!
Sonntag, 15. September 2013
Die Zeit vergeht - noch eine Woche.
Noch eine Woche! Noch eine Woche zwischen Kartons, Beuteln und mit einem Leben aus der Reistasche. Und in der Woche steht noch viel an. Wohnungsübergabe, Wohnung putzen, nach Hause fahren, Auto beladen, Auto ausladen... Aber heut in einer Woche müsste alles in der Wohnung stehen. Alle Kisten, alle Beutel und alle Reistaschen müssten dann schön auf den 60m² verteilt sein und auf ihre Leerung warten. Dann müssten die unzähligen Bretter, Leisten und Schrauben wieder zu Möbeln verbunden werden. Die Regale, Kommoden und Schränke wollen dann wieder mit dem Inhalt der Kisten befüllt werden. Die Einkaufsliste muss abgearbeitet werden - Gardinen und Stangen, eine Schreibtischplatte, ein Schreibtischstuhl, eine Lampe... Bis zum 14.10. muss alles perfekt und schick sein, dann geht das Studium los. Aber das wird schon... wenn ich dann alles wieder an Ort und Stelle hab und meine Klamotten knitterfrei aus dem Schrank holen kann, dann ist auch alles ein bisschen stressfreier... hoffentlich. Wenigstens habe ich heute mein Großprojekt beendet - eine schicke selbstgenähte Patchworkdecke als Tagesdecke für unser Bett. Ich hatte zwar eigentlich so geplant und geschnitten, dass die Decke 1,70m breit wird und im Endeffekt sind es jetzt nur 1,56m... aber naaajaaaaaa! Dafür ist sie wirklich komplett selber gemacht! Und sie passt ja trotzdem auf unser 1,40m Bett :D
Während man übrigens so Kisten packt bzw. an der Nähmaschine sitzt, kommt man ins Grübeln. Vor einem Jahr war gerade der Sprachkurs in Litauen vorbei. Die Sonne über Vilnius strahlte, wir konnten nachmittags im Straßencafé sitzen und Caramel-Latte trinken. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was mich an der Kunstakademie für ein Chaos erwarten würde, sondern freute mich einfach auf den anstehenden Besuch von Berrit. Und wenn ich so darüber nachdenke, dass ist das alles schon wieder waaaaaahnsinnig weit weg. Und das obwohl noch nicht mal das Fotoalbum komplett fertig ist... Aber wenn ich mir dann unseren etwas spärlich gepflegten Blog von damals durchlese (litauen2012.blogspot.com), dann kommen diese ganzen Erinnerungen wieder hoch und ich muss oft schmunzeln. Und wenn wir dann eine Mail von unserem Freund Matti bekommen, den wir im Sprachkurs kennengelernt haben, dann vermisse ich doch tatsächlich ein bisschen die Nachmittage an denen wir gegen 16.00 Uhr im stockdunklen Vilnius noch in eine Bar gegangen sind, um ein Svyturius baltas zu trinken und kepta duona dazu zu genießen. Jaja, die guten litauischen Abende... Ein bisschen Fernweh ist da auch dabei, immerhin war damals in diesem Land alles neu für mich, kein Mensch hat mich verstanden, aber dennoch war das alles ziemlich spannend. Wo ich jetzt hingehen würde? Mhhh... Nach Lettland, Finnland, Schweden oder Norwegen. Jaja, ich weiß, ich reg mich immer über die Dunkelheit und Kälte auf, aber von der italienischen, französischen und spanischen Mentalität hab ich in dem internationalen Erasmus-Hotel wahrlich genug!
Während man übrigens so Kisten packt bzw. an der Nähmaschine sitzt, kommt man ins Grübeln. Vor einem Jahr war gerade der Sprachkurs in Litauen vorbei. Die Sonne über Vilnius strahlte, wir konnten nachmittags im Straßencafé sitzen und Caramel-Latte trinken. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was mich an der Kunstakademie für ein Chaos erwarten würde, sondern freute mich einfach auf den anstehenden Besuch von Berrit. Und wenn ich so darüber nachdenke, dass ist das alles schon wieder waaaaaahnsinnig weit weg. Und das obwohl noch nicht mal das Fotoalbum komplett fertig ist... Aber wenn ich mir dann unseren etwas spärlich gepflegten Blog von damals durchlese (litauen2012.blogspot.com), dann kommen diese ganzen Erinnerungen wieder hoch und ich muss oft schmunzeln. Und wenn wir dann eine Mail von unserem Freund Matti bekommen, den wir im Sprachkurs kennengelernt haben, dann vermisse ich doch tatsächlich ein bisschen die Nachmittage an denen wir gegen 16.00 Uhr im stockdunklen Vilnius noch in eine Bar gegangen sind, um ein Svyturius baltas zu trinken und kepta duona dazu zu genießen. Jaja, die guten litauischen Abende... Ein bisschen Fernweh ist da auch dabei, immerhin war damals in diesem Land alles neu für mich, kein Mensch hat mich verstanden, aber dennoch war das alles ziemlich spannend. Wo ich jetzt hingehen würde? Mhhh... Nach Lettland, Finnland, Schweden oder Norwegen. Jaja, ich weiß, ich reg mich immer über die Dunkelheit und Kälte auf, aber von der italienischen, französischen und spanischen Mentalität hab ich in dem internationalen Erasmus-Hotel wahrlich genug!
Freitag, 6. September 2013
Zwischen den Kisten
Ein Umzug! Mal wieder!
Seitdem ich Abi gemacht habe, bin ich schon vier Mal umgezogen und zur Zeit stecke ich mitten im fünften. Und es wird jedes Mal mehr. Mein FSJ habe ich mit ca. 10 Kisten angefangen, mein Studium dann schon mit 20. Vor dem Auslandssemester waren es schon 40. Nun ziehe ich zum Masterstudienort und ich hoffe, dass wenn ich dort ausziehe, die Kistenanzahl sich nicht wieder verdoppelt! Und was an diesem Umzug besonders nervig ist? Nun ja... als ich mit meinem Liebsten ins Ausland gegangen bin, haben wir unsere Möbel nicht nur ins Möbellager geschafft, sondern auch bei unseren Eltern Sachen abgestellt. Dann haben wir an unterschiedlichen Orten Praktikum gemacht... und nun ziehen wir wieder zusammen. Das ist grundsätzlich natürlich fantastisch, aber auch Stress pur. Zuerst Kisten in den WG-Zimmern packen. Nun Kisten bei mir zuhause packen, nächste Woche bei ihm. Und die müssen dann alle an einen Ort. Wir pendeln nun also seit ca. 4 Wochen mit der Reisetasche von einem Ort zum anderen, um dort unsere Sachen zusammen zupacken - und davon bin ich nun echt genervt! "Hm, wo ist meine Lieblingsbluse?" Ach ja... in irgendeinem sch*** Umzugkarton. Sowie der Fön, meine Lieblingsschuhe, meine Bücher... einfach alles! Ja... ein Ende ist in Sicht, der Mietvertrag ist unterschrieben, der Umzugstermin steht. Aber in diesem Fall stehe ich meiner Mama nichts nach - nächtelang liege ich wach, koordiniere die Umzugshelfer, überlege, ob wir auf dem Grundriss auch wirklich alle Möbel bedacht haben, räume die Schränke schon optimiert ein, frage mich dabei, ob meine Klamotten, die an allen Stellen auftauchen überhaupt noch in meinen Kleiderschrank und die drei Kommoden passen (ja... ich weiß....ich hab zu viel!) und dekoriere im Kopf die Wohnung (letzte Nacht das Bad - wie hänge ich den Duschvorhang optimal auf, welche Farbe sollte er haben, wie arragiere ich die Muscheldeko und wo platziere ich den schönen Seestern, den wir dieses Jahr als Souvenir vom Nordseeurlaub mitgebracht haben) Ja... man kann mich jetzt als bekloppt bezeichnen, aber in meiner Wohnung kann ich ein echter Perfektionist sein! Da überlege ich auch, ob ich wirklich den rot-weißen Duschvorhang wählen soll, weil meine Handtücher Brombeer-farben sind und das passt ja dann nicht zusammen.... Dementsprechend stresst mich zur Zeit auch dieser Reisetaschen-Zustand, bei dem man seine leicht geknitterten Klamotten aus dem Rucksack zieht und dann doch nicht das findet, was man möchte, weil das gerade in den Kartons lagert. Und dann sitzt man in seinem Zimmer zuhause, der Boden übersät mit meinen und seinen Klamotten und ist am verzweifeln, weil zwar der ganze Boden mit allem möglichen Zeug bedeckt ist, aber das was man gerade möchte, ist nicht dabei...
Aber... nur noch zwei Wochen....
Seitdem ich Abi gemacht habe, bin ich schon vier Mal umgezogen und zur Zeit stecke ich mitten im fünften. Und es wird jedes Mal mehr. Mein FSJ habe ich mit ca. 10 Kisten angefangen, mein Studium dann schon mit 20. Vor dem Auslandssemester waren es schon 40. Nun ziehe ich zum Masterstudienort und ich hoffe, dass wenn ich dort ausziehe, die Kistenanzahl sich nicht wieder verdoppelt! Und was an diesem Umzug besonders nervig ist? Nun ja... als ich mit meinem Liebsten ins Ausland gegangen bin, haben wir unsere Möbel nicht nur ins Möbellager geschafft, sondern auch bei unseren Eltern Sachen abgestellt. Dann haben wir an unterschiedlichen Orten Praktikum gemacht... und nun ziehen wir wieder zusammen. Das ist grundsätzlich natürlich fantastisch, aber auch Stress pur. Zuerst Kisten in den WG-Zimmern packen. Nun Kisten bei mir zuhause packen, nächste Woche bei ihm. Und die müssen dann alle an einen Ort. Wir pendeln nun also seit ca. 4 Wochen mit der Reisetasche von einem Ort zum anderen, um dort unsere Sachen zusammen zupacken - und davon bin ich nun echt genervt! "Hm, wo ist meine Lieblingsbluse?" Ach ja... in irgendeinem sch*** Umzugkarton. Sowie der Fön, meine Lieblingsschuhe, meine Bücher... einfach alles! Ja... ein Ende ist in Sicht, der Mietvertrag ist unterschrieben, der Umzugstermin steht. Aber in diesem Fall stehe ich meiner Mama nichts nach - nächtelang liege ich wach, koordiniere die Umzugshelfer, überlege, ob wir auf dem Grundriss auch wirklich alle Möbel bedacht haben, räume die Schränke schon optimiert ein, frage mich dabei, ob meine Klamotten, die an allen Stellen auftauchen überhaupt noch in meinen Kleiderschrank und die drei Kommoden passen (ja... ich weiß....ich hab zu viel!) und dekoriere im Kopf die Wohnung (letzte Nacht das Bad - wie hänge ich den Duschvorhang optimal auf, welche Farbe sollte er haben, wie arragiere ich die Muscheldeko und wo platziere ich den schönen Seestern, den wir dieses Jahr als Souvenir vom Nordseeurlaub mitgebracht haben) Ja... man kann mich jetzt als bekloppt bezeichnen, aber in meiner Wohnung kann ich ein echter Perfektionist sein! Da überlege ich auch, ob ich wirklich den rot-weißen Duschvorhang wählen soll, weil meine Handtücher Brombeer-farben sind und das passt ja dann nicht zusammen.... Dementsprechend stresst mich zur Zeit auch dieser Reisetaschen-Zustand, bei dem man seine leicht geknitterten Klamotten aus dem Rucksack zieht und dann doch nicht das findet, was man möchte, weil das gerade in den Kartons lagert. Und dann sitzt man in seinem Zimmer zuhause, der Boden übersät mit meinen und seinen Klamotten und ist am verzweifeln, weil zwar der ganze Boden mit allem möglichen Zeug bedeckt ist, aber das was man gerade möchte, ist nicht dabei...
Aber... nur noch zwei Wochen....
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