Sonntag, 27. Oktober 2013

Selbststudium und so...

Klasse, da studiert man gerade mal zwei Wochen und es ist schon wieder das "Alles-Bestimmende" im Leben. Nach der Kennenlernwoche habe ich nun auch schon die erste Studienwoche wieder hinter mir und ich habe mich schon sehr lange nicht mehr so auf Freitag gefreut. Ok, mein Studenplan ist jetzt nicht gerade der allervollste - Montag zwei Veranstaltungen, Dienstag vier, Mittwoch eine und Donnerstag und Freitag Blockseminare - aber ich habe trotzdem jeden Abend das Gefühl ich hätte 10 Stunden pausenlos gearbeitet! Nach drei Monaten geistiger Pause strengt Denken jetzt wieder richtig an. Und zuhause dann ganz gechillt auf der Couch sitzen, den Abend bzw. das Wochenende genießen - ach vergiss es! Selbststudium ist die große Philosophie. "Bereiten Sie das mal vor! Lesen Sie das mal nach! Hier haben Sie einen Text - lesen Sie den mal durch, wir diskutieren den nächste Woche! Hier haben Sie Ihr Vortragsthema, arbeiten Sie das, das und das bis in zwei Wochen aus! Und ach ja...hier ist die Literaturliste. Lesen Sie bitte alle 14 Tage ein anderes Buch. Die sind auch nicht so umfangreich - nur 190 Seiten aufwärts!" Äh... ja... Und Schlafen, Essen und soziale Kontakte pflegen - das verleg ich einfach auf in zwei Jahren! Alles klar!
Ok... an sich hab ich damit ja kein Problem, wenn mir ein Buch gefällt, dann les ich das auch mal in zwei Nächten. Und das Vor- und Nachbereiten gehört dazu - es ist ja jetzt schließlich der Master. Aber nun ja, Wolfgang Koeppens "Das Treibhaus" ist halt keine Lektüre, die man vorm Schlafengehen mal eben so runterliest und einen Vortrag über europäische Kulturförderungsprogramme macht man auch nicht so nebenbei. Aber vielleicht sollte ich das einfach alles ein bisschen entspannter sehen... Ich werde mir wahrscheinlich schon genug Stress machen, wenn es zum Ende des Semesters heißt: "Eine Finanzplananalyse und drei Hausarbeiten à 20 Seiten bitte!"

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen