"Ich werde heute Abend Sims spielen"
"Aber heute kommt doch Tatort! Der soll gut sein!"
"Ach... heute ist schon Sonntag..."
Ja ja... immer diese studentische Wochentagsverwirrung. Normalerweise geht es mir nur so, wenn ich mich in meinem Arbeitszimmer verkrieche und Hausarbeit schreibe. Dann weiß ich meistens nicht mehr welcher Tag eigentlich ist und stand auch schon vor einem verschlossenen REWE, woraufhin ich mich gewundert habe, warum der mitten in der Woche geschlossen hat.
Diese Woche liegt es wahrscheinlich eher nicht an der Hausarbeit (ja, an der habe ich dieses Wochenende sogar mal fleißig geschrieben, Hälfte ist fast geschafft), sondern einfach daran, dass die Zeit irre schnell vergangen ist.
Das Praktikum macht auch noch nach einer Woche wahnsinnig viel Spaß und ich hab in dieser Woche wirklich irre viel gelernt. Nicht nur fachlich, sondern auch über mich selber. Ich hab zum Beispiel mehrfach die Zeit vergessen und dann festgestellt, dass ich schön längst Feierabend gehabt hätte, aber ich war so in die Arbeit vertieft, dass ich einfach gearbeitet habe. Und dass ich pure Rechnerarbeit nicht mag - klar heutzutage läuft alles über die Flimmerkiste, aber das ist auch echt anstrengend. Gerade, wenn es um das Layout des Pressespiegels ging und ich den ganzen Tag nur rumgeklickt habe, war ich abends sogar direkt froh, dass ich kein Internet hatte und ich so mich ins Bett legen konnte und mein Buch gelesen hab (in dem ich an manchen Stellen ein bisschen mit den vielen Namen und Abkürzungen kämpfe und noch nicht so richtig herausgefunden habe, worauf Kathy Reichs in ihrem vierten Buch eigentlich hinaus will. Hälfte ist geschafft, es bleibt spannend!).
Ja... die Sache mit dem Internet. Ich musste eine Woche darauf verzichten, wodurch man sich schon ganz schön von der Welt abgeschnitten fühlt, aber die Zeit, die man sonst vorm Rechner hängt, mal dazu nutzt, zu lesen. Gestern habe ich dann aber - durch Zufall beim Putzen - die W-LAN-Box entdeckt, samt Passwort und kann so nun auch wieder bloggen. (Den letzten Blog habe ich veröffentlicht, in dem ich mein Handy als Hotspot benutzt habe und somit mein gesamtes Datenvolumen für September verbraucht habe. Jetzt hab ich nur noch Schnecken-Internet auf meinem Handy, was das Wegsuchen in der Stadt manchmal echt schwer macht!) Jedenfalls ist es schön, wieder mit der Außenwelt zu kommunizieren, auch wenn ich in der nächsten Zeit nicht auf mein Buch zugunsten von irgendwelchen amerikanischen Sitcoms verzichten werde! So hab ich mir das zumindest vorgenommen - hat dieses Wochenende schon mal schlecht funktioniert! Gestern saß ich nach dem Putzen dann doch wieder vorm Rechner und heute... naguuut heute war ich ein bisschen in der realen Welt unterwegs.
Nach dem Frühstück mit meiner netten Kollegin, hab ich noch einen laaaaangen Spaziergang durch Göttingen gemacht und ein paar Eindrücke eingefangen.
Das Praktikum macht auch noch nach einer Woche wahnsinnig viel Spaß und ich hab in dieser Woche wirklich irre viel gelernt. Nicht nur fachlich, sondern auch über mich selber. Ich hab zum Beispiel mehrfach die Zeit vergessen und dann festgestellt, dass ich schön längst Feierabend gehabt hätte, aber ich war so in die Arbeit vertieft, dass ich einfach gearbeitet habe. Und dass ich pure Rechnerarbeit nicht mag - klar heutzutage läuft alles über die Flimmerkiste, aber das ist auch echt anstrengend. Gerade, wenn es um das Layout des Pressespiegels ging und ich den ganzen Tag nur rumgeklickt habe, war ich abends sogar direkt froh, dass ich kein Internet hatte und ich so mich ins Bett legen konnte und mein Buch gelesen hab (in dem ich an manchen Stellen ein bisschen mit den vielen Namen und Abkürzungen kämpfe und noch nicht so richtig herausgefunden habe, worauf Kathy Reichs in ihrem vierten Buch eigentlich hinaus will. Hälfte ist geschafft, es bleibt spannend!).
Ja... die Sache mit dem Internet. Ich musste eine Woche darauf verzichten, wodurch man sich schon ganz schön von der Welt abgeschnitten fühlt, aber die Zeit, die man sonst vorm Rechner hängt, mal dazu nutzt, zu lesen. Gestern habe ich dann aber - durch Zufall beim Putzen - die W-LAN-Box entdeckt, samt Passwort und kann so nun auch wieder bloggen. (Den letzten Blog habe ich veröffentlicht, in dem ich mein Handy als Hotspot benutzt habe und somit mein gesamtes Datenvolumen für September verbraucht habe. Jetzt hab ich nur noch Schnecken-Internet auf meinem Handy, was das Wegsuchen in der Stadt manchmal echt schwer macht!) Jedenfalls ist es schön, wieder mit der Außenwelt zu kommunizieren, auch wenn ich in der nächsten Zeit nicht auf mein Buch zugunsten von irgendwelchen amerikanischen Sitcoms verzichten werde! So hab ich mir das zumindest vorgenommen - hat dieses Wochenende schon mal schlecht funktioniert! Gestern saß ich nach dem Putzen dann doch wieder vorm Rechner und heute... naguuut heute war ich ein bisschen in der realen Welt unterwegs.
Nach dem Frühstück mit meiner netten Kollegin, hab ich noch einen laaaaangen Spaziergang durch Göttingen gemacht und ein paar Eindrücke eingefangen.
Göttingens Häuser sind einfach süß - mal groß, mal klein und immer irgendwie schief :D
Das ist das "Gänse-Liesl". Wenn man in Göttingen seine Promotion bestanden hat, dann wird man dahin gezogen (in einem Bollerwagen), muss raufklettern, ihr Blumen überreichen und sie küssen. Man sagt deshalb, sie ist die meistgeküsste Jungfrau der Welt.
Das ist das süße Café vom letzten Mal! Ich hab es wieder gefunden und der Kaffee ist sehr sehr lecker!
Und diese süße Bank steht davor. Ich hab schon zu meinem Liebsten gesagt: "Die nächste Wohnung muss einen so großen Flur haben, dass eine solche Bank dahin gestellt werden kann. Schön, mit ein paar Röschenkissen..." ;)
Und wo wir schon bei Röschen sind - in einem Laden gibt es NUR Sachen mit Rosen drauf - Geschirr, Kannen, Stoffe, Dosen. Leider sehr teuer. Trotzdem so eine schöne Thermoskanne - die würde mir schon gut gefallen. Ich hab ja bald Geburtstag... ;)
Und nochmal ein großes Göttinger Haus. Die Stadt ist einfach wirklich, wirklich schön und die Menschen hier sind auch super nett und so herzlich!
Nach meinem Spaziergang habe ich erstmal in aller Ruhe Zeitung gelesen - das hab ich schon ewig nicht mehr gemacht. Leider gibt es in der Küche hier keine Kaffeemaschine, sonst hätte ich mir einen großen Milchkaffee gegönnt und hätte heute wahrscheinlich keinen einzigen Satz mehr an meiner Hausarbeit geschrieben, aber so... war ich vorhin doch noch ein bisschen fleißig ;)
So... nun werde ich mir mal Abendbrot machen. Noch einen schönen Restsonntag euch :D
... und der Tatort heute soll wirklich gut sein! :D
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